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404 Behälter spawnen auf Chernarus als Loot: Rucksäcke, Westen, Kleidung mit Taschen, Kisten und Fässer. 60 davon sind Rucksäcke, und 19 von diesen spawnen jedes Mal leer, weil Vanilla ihnen überhaupt keine Inhaltsregel gibt. Wähle einen Behälter, lege fest was drin liegt, und nimm das Ergebnis als fertige Dateien oder als Schnipsel mit auf deinen Server.
Lade Loot-Daten…
Alle Pfade unten beginnen an deinem Missionsordner, zum Beispiel mpmissions/dayzOffline.chernarusplus/. Welche Mission läuft, steht in serverDZ.cfg unter template.
cfgspawnabletypes.xml
Liegt direkt im Missionsordner neben init.c und NICHT in db/. Enthält je Klasse einen Eintrag, die mit etwas darin oder daran spawnt: Behälter, Infizierte, Wracks, Waffen mit Anbauteilen. Dieser Editor fasst nur die Behälter-Einträge an und lässt die übrigen rund 300 in Ruhe.
cfgrandompresets.xml
Liegt ebenfalls im Missionsordner. Enthält die geteilten Beutegruppen, auf die Einträge der ersten Datei per Name zeigen. Keine der beiden Dateien steht in cfgeconomycore.xml; die Engine lädt beide selbst, es ist also nichts anzumelden.
db/types.xml
Wird hier nicht bearbeitet, entscheidet aber, ob deine Einträge überhaupt etwas bewirken: eine Klasse, die in der types.xml fehlt, wird beim Serverstart übergangen. Wer ein Mod-Item in einen Behälter legt, muss es also auch in die types.xml aufnehmen. Der Editor markiert Gegenstände, die auf der gewählten Karte fehlen.
Zuerst die Karte wählen
Chernarus, Livonia und Sakhal haben unterschiedliche Beutegruppen und unterschiedliche types.xml. Auf der falschen Karte zu arbeiten und das Ergebnis zu übertragen ändert still den Loot, wechsle also zur Karte deines Servers, bevor du etwas anfasst.
Eigene Datei laden, falls vorhanden
Läuft auf deinem Server schon eine gepflegte Economy oder Mods mit eigenen Behältern, lade seine cfgspawnabletypes.xml über die Schaltfläche in der Leiste. Der Editor baut dann jeden Export auf deiner Datei statt auf der Vanilla-Datei auf.
Behälter bearbeiten
Wähle einen Behälter, füge Blöcke hinzu und beobachte die Vorschau rechts: sie zeigt, wie viele von 100 Behältern welchen Gegenstand tragen, ob der Inhalt ins Gitter passt und ob jede Klasse in der Economy der Karte existiert. Mit dem Filter „Spawnt leer“ findest du die Behälter, die derzeit nichts hergeben.
Nur hinzufügen oder ganze Dateien wählen
Im Ausgabe-Reiter liefert „Nur hinzufügen“ genau die geänderten Blöcke, mit einem Hinweis je Block, ob er einen vorhandenen Eintrag ersetzt oder neu ist. So behalten deine Dateien alles Übrige. „Ganze Dateien“ liefert stattdessen zwei fertige Downloads, das geht schneller, ersetzt die Dateien aber vollständig.
Nein. Der Behälterinhalt ist reine Vanilla-Konfiguration in zwei XML-Dateien deiner Mission und funktioniert deshalb auf PC-, Xbox- und PlayStation-Servern gleichermaßen.
Nur hinzufügen liefert die geänderten Blöcke als Text, mit dem Hinweis, ob ein vorhandener Eintrag zu ersetzen oder ein neuer einzufügen ist. Deine Dateien behalten alles Übrige, was zählt, wenn Mods oder andere Werkzeuge dort ebenfalls schreiben. Ganze Dateien liefern zwei fertige Downloads, die die alten vollständig ersetzen.
Nein. Ein Neustart genügt. Behälter, die schon in der Welt liegen, behalten ihren alten Inhalt bis zum Despawn, die Änderung zeigt sich also nach und nach. Lösche dafür niemals den storage-Ordner, das vernichtet Spielerbasen, ohne eine einzige Loot-Regel zu ändern.
Ja. Tippe den Klassennamen in das Gegenstandsfeld, er muss nicht in unserer Datenbank stehen. Der Gegenstand braucht zusätzlich einen Eintrag in deiner db/types.xml, sonst übergeht ihn der Server beim Start und der Block erzeugt nichts. Klassen, die der Editor nicht kennt, werden markiert, damit du ein Mod-Item von einem Tippfehler unterscheiden kannst.
Drei übliche Ursachen. Die Klasse fehlt in der db/types.xml, dann verwirft sie der Server beim Start. Der Gegenstand ist zu groß für das Gitter des Behälters, dann kann die Engine ihn nicht platzieren. Oder der Block zeigt auf eine Beutegruppe, die unter genau diesem Namen nicht in der cfgrandompresets.xml steht. Der Editor markiert alle drei Fälle beim Bearbeiten.
Nur wenn du eine geteilte Beutegruppe bearbeitest. Die Behälter-Einträge selbst sind von den Infizierten-Einträgen getrennt, viele Gruppen werden aber von beiden benutzt: auf Chernarus bedient foodVillage 24 Behälter und 16 Infizierte. An jeder Gruppe steht, wer sie sonst noch benutzt, und „Nur für diesen“ macht daraus einen eigenen Block für einen einzelnen Behälter. Für die Infizierten selbst gibt es den Zombie-Editor.
Server stoppen, sichern, einbauen
Beide Dateien werden einmal beim Missionsstart gelesen, der Server muss also aus sein. Lege cfgspawnabletypes.xml und cfgrandompresets.xml zuerst zur Seite, füge dann die Schnipsel ein oder lade die neuen Dateien hoch. Neue Beutegruppen müssen in cfgrandompresets.xml stehen, bevor ein Typ auf sie zeigt.
Starten und prüfen
Starte den Server und lass ihn vollständig hochfahren. Behälter, die schon in der Welt liegen, behalten ihren alten Inhalt bis zum Despawn, gib dem Ganzen also einen Restock-Zyklus, bevor du urteilst. Startet der Server gar nicht, liegt es fast immer an kaputtem XML in einer der beiden Dateien.
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